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Chronik unserer Kirche und unserer Pfarrgemeinde
Die
katholische Kirchengemeinde St. Josef und St. Theresia vom Kinde Jesu
feierte im Jahre 2004 ein Jubiläum besonderer Art:
Sie beging
die 75-Jahrfeier der Konsekration ihrer Pfarrkirche.
Um das Jahr 1900 waren es polnische Katholiken, die als Schnitter
in den umliegenden Gemeinden in der Landwirtschaft arbeiteten und
sich sehr dafür einsetzten, dass am 7. Mai 1906 zum ersten Mal wieder
die hl. Messe im Gasthaus "Schwarzer Adler" gefeiert werden konnte.
Am 15. Mai 1912 wurde der erste ständige Seelsorger für etwa 500
Katholiken tätig.
Bereits am 20. August 1911 wurde laut Gründungsprotokoll ein Kirchbauverein
tätig mit dem Ziel, ein neues Gotteshaus zu errichten. Ebenfalls
im Jahre 1911 wurde das Grundstück, auf dem heute die Kirche steht,
gekauft. In einem darauf stehenden Gebäude wurde eine kleine Kapelle
errichtet, in der bereits der Heilige Abend gefeiert wurde.
Es dauerte aber noch bis zum 3. September 1929, bis die Kirche fertig
gestellt war und die Kirchenkonsekration stattfand.
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Der Katholische Männerverein
Der Männerverein St. Josef gründete sich bereits im Jahr 1907. Das Gründungsjahr
dokumentiert die Fahne des Männervereins. Am 9.2.1936 wurde beschlossen,
dass bei Auflösung des Vereins jeglicher Bestand der Vereinskasse
der Kirchenkasse zufließen sollte. Der Verein ist nach dem Krieg
nicht wieder aktiv geworden.
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Fronleichnamsfeierlichkeiten
Das Fronleichnamsfest feierte man 1919 das erste Mal mit einer
Prozession durch den großen Garten der Kirche und später durch die
heutige Thälmannstraße, die Südstraße, Magdeburger Straße, Friedrichstraße,
Friedrichsplatz zur Kirche. 1935 waren es 180 Teilnehmer aus Helmstedt,
Oebisfelde und Velpke, 1937 nahmen 300 und 1938 500 Gläubige teil.
Heute begeht die Gemeinde das Fronleichnamsfest gemeinsam mit der
Kirchgemeinde Grasleben in jährlichem Wechsel in Weferlingen und
Grasleben.
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